01 · FRÜHE JAHRE & BERUF
Von der Handelsmarine zur leitenden Revision.
Don Leichel wurde in Jakarta, Indonesien, geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte seine Familie in die Niederlande zurück. Don studierte an der Seefahrtsschule in Amsterdam und begann seine Laufbahn als Navigationsoffizier in der niederländischen Handelsmarine; Astronomie gehörte zu seinen Ausbildungsfächern.
In den 1960er-Jahren wanderte er mit seiner Frau nach Australien aus, wo er sich zum Buchhalter qualifizierte und anschließend als interner Revisor in der Ölindustrie arbeitete. Anfang der 1970er-Jahre kehrte die Familie in die Niederlande zurück, wo Don seine Laufbahn im Bankwesen fortsetzte. 1984 zogen Don und seine Frau nach Neuseeland. Dort arbeitete er für die Regierung als leitender Revisor.
02 · EIN ANALYTISCHER WEG IN DIE GESCHICHTE
Alte Überlieferungen durch Zahlen und Chronologie betrachtet.
Parallel zu seiner beruflichen Laufbahn wuchs sein Interesse an Archäologie, Philosophie, Alter Geschichte und der Welt der Bibel. In den Fußstapfen seines Vaters entwickelte er ein besonderes Interesse an Ägypten, Mose und dem Exodus. Sein Hintergrund in Navigation, Astronomie, Zahlen und Revision führte ihn dazu, historische und biblische Chronologien nicht nur als Erzählungen, sondern auch analytisch zu betrachten.
03 · DIE BÜCHER & DAS GRABTUCH
Die Untersuchung wird zunehmend fokussiert.
Diese Suche führte schließlich zu The Man Clothed in Linen und später zu Sworn To Secrecy. In diesen Werken bringt Don historische Quellen, biblische Texte und Forschung zum Turiner Grabtuch zusammen. Seine zentrale Frage wurde immer präziser: Was lässt sich über Alter, Herkunft, Bildentstehung und die mögliche Identität des Mannes im Grabtuch tatsächlich feststellen?
04 · FORSCHUNG ÜBER DIE BÜCHER HINAUS
Die Fragen gingen von der Publikation in die wissenschaftliche Untersuchung über.
Die Forschung endete nicht mit dem Schreiben der Bücher. Im Januar 2025 wurde über DRL Services BV beim Vatikan ein formeller Antrag eingereicht, zwei nicht-invasive Methoden der wissenschaftlichen Untersuchung am Grabtuch zuzulassen.
Die anschließende Dokumentation Sworn To Secrecy baut auf denselben Forschungsfragen auf, stellt sie jedoch in einen juristischen Rahmen, in dem Belege, Gegenargumente, Hypothesen und die Grenzen des Nachweises getrennt gewichtet werden.
Der Zuschauer wird daher nicht aufgefordert, dem Autor einfach zu glauben. Das Projekt trennt historische, wissenschaftliche und theologische Aussagen, damit jede anhand der Stärke der verfügbaren Belege beurteilt werden kann.
05 · FAMILIENERBE
Eine eigenständige Verbindung zur Kirchen- und Musikgeschichte.
Die Familie Leichel besitzt außerdem eine bemerkenswerte Tradition von Orgelbauern, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert Kirchenorgeln in den Niederlanden bauten. Für Don und seinen Bruder René ist diese Geschichte kein wissenschaftliches Argument für die Echtheit des Grabtuchs, sie stellt jedoch eine besondere familiäre Verbindung zu jener kirchlichen und musikalischen Tradition dar, in der ihre heutige Arbeit erneut ihren Platz gefunden hat.
Ein Teil dieser Familiengeschichte wurde von Jacqueline Vreeken in Dichterbij dan verwacht beschrieben. Dieser Hintergrund wird auf der Website gesondert erläutert, damit die Familiengeschichte klar von der Forschung am Grabtuch selbst getrennt bleibt.
06 · DAS PROJEKT HEUTE
Vom Buch zum internationalen Dokumentarprojekt.
Sworn To Secrecy hat sich inzwischen von einem Buch zu einem internationalen Dokumentarprojekt entwickelt, in dem Don als Autor und Konzeptinitiator eng mit seinem Bruder René, dem Produzenten und Regisseur der Dokumentation, zusammenarbeitet.
